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Lehre

Abschlussarbeiten

Wir bieten laufend Abschlussarbeiten (Diplom- und Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten) mit folgenden Schwerpunkten an:

  • Data Knowledge Engineering, Data Mining, Maschinelles Lernen
  • Information Retrieval
  • Computerlinguistik
  • Musikretrieval
  • Visualisierung und Nutzer-Interfaces

Die Abschlussarbeit kann direkt an unserer Arbeitsgruppe oder bei einem unserer  Kooperationspartner durchgeführt werden. Konkrete Themen können bei den Mitarbeitern der Arbeitsgruppe erfragt werden. Im weiteren wird eine kleine Auswahl der möglichen Themen vorgestellt.

Hinweise zum Anfertigen einer Abschlussarbeit gibt es  hier.

 

Eine Auswahl an aktuellen Themen

  •   Automatische Bewertung der Komplexität und Lesbarkeit von Web-Dokumenten (Automatic computation of complexity/readability scores for web documents)

    Das Web enthält Dokumente mit stark unterschiedlichen Komplexitätsniveaus. Es gibt Dokumente, die in einer leicht zu verstehenden Sprache geschrieben sind: kurze Sätze, wenige Fachbegriffe ohne Erläuterung, viele unterstützende Bilder. Solche Dokumente sind z.B. für Kinder und Erwachsene auch mit wenig Hintergrundwissen zum Thema des Dokuments geeignet. Andere Dokumente können sehr abstrakt und in Fachsprache geschrieben oder sehr komplex strukturiert sein: viele fachspezifische Begriffe, komplexe Satzstruktur. Ein weiteres Problem sind Dokumente die sehr schlecht strukturiert und somit auch bei einfacher Sprache schwer verständlich sein können. Eine automatische Bewertung und Unterscheidung der Dokumente wäre hilfreich für verschiedene Szenarios, z.B. die automatische Suche nach Webquellen, die für Kinder geeignet sind, oder die Unterstützung der Suche in einer Fremdsprache, wo es ggf. alleine aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse schwierig sein kann komplexe Dokumente zu verstehen.
    Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Verfahren entwickelt werden, dass aus Textdokumenten geeignete Merkmale zur Bewertung extrahiert. Außerdem sollen Maße vorgeschlagen werden, welche basierend auf diesen Merkmalen das Komplexitätsniveaus eines Webdokuments bestimmen. Das vorgeschlagene Verfahren soll - idealerweise in Java - prototypisch implementiert und evaluiert werden.
    Ansprechpartner:  Tatiana Gossen

  • Analyse und Strukturierung von fMRI Daten

    Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT bzw. functional Magnetic Resonance Imaging; fMRI) versucht man funktionellen Aktivitäten im Gehirn durch die Analyse von Stoffwechselvorgängen sichtbar zu machen. Hierbei nutzt man den so genannten BOLD-Effekt (Blood Oxygen Level Dependency), dass sauerstoffreiches Blut andere magnetische Eigenschaften hat als sauerstoffarmes Blut. Die fMRI Aufnahmen entstehen dabei aus Sequenzen von 3d Bildern, die während der Aktivität eines Probanden in einem kontrollierten Versuch aufgenommen werden und umfassen meist ca. 50-100 Einzelaufnahmen. Die so gewonnen Bilddaten werden anschließend mit verschiedenen Bildverarbeitungstechniken aufbereitet und analysiert. Die Ergebnisse der (automatischen und manuellen) Analysen werden dem Bildmaterial meist als Metainformation zugeordnet und in proprietären Formaten archiviert. Da die Experimente meist mit einem konkreten Forschungsziel durchgeführt wurden, sind die dabei durchgeführten Verarbeitungsschritte meist sehr unterschiedlich und werden auch häufig nicht vollständig protokolliert. Diese proprietäre Speicherung erschwert eine Verwendung des mittlerweile sehr umfangreichen Datenmaterials für weitere Analysen.
    Ziel der Arbeit, die in Kooperation der Arbeitsgruppen Bildverarbeitung/Bildverstehen (ISG) und Data & Knowledge Egnieering (ITI) sowie dem Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN) durchgeführt werden soll, ist die Entwicklung eines Systems zur Organisation und Suche in großen Beständen von fMRI Bilddaten. Dabei ist zunächst zu untersuchen welche Informationen abgelegt werden sollen, wie sie aufbereitet werden müssen und welche Standards ggf. zur Speicherung genutzt werden können. Basierend auf diesen Voranalysen soll dann in Kooperation mit dem IfN ein Konzept entwickelt werden, bei dem auch Anforderungen aus aktuellen und geplanten Forschungsarbeiten berücksichtigt werden. Bei der anschließenden prototypischen Umsetzung des Konzepts kann zum Teil auf bestehende Software zurückgegriffen werden.
    Ansprechpartner:  Prof. Andreas Nürnberger,  Prof. Klaus-Dietz Tönnies

  • Design eines nutzerzentrierten User Interfaces für eine personalisierte Suchmaschine

    Die Arbeitsgruppe DKE entwickelt eine Meta-Suchmaschine (CARSA), die die Forschung in verschiedenen Aspekten des Information Retrieval erlaubt. Das Framework ist voll funktionstüchtig, hat aber bisher ein wenig ansprechendes Interface, das sich kaum von einem Standardinterface unterscheidet. Ziel dieser Arbeit ist daher die Entwicklung eines ansprechenden Nutzerinterfaces für das bestehende System, welches zum einen die Informationssuche an sich und zum anderen die Verwaltung des Nutzerprofils und die Konfiguration des Systems bestmöglich unterstützt. Gute Kenntnisse in der Javaprogrammierung sind von Vorteil, da das System in Java vorliegt. Das Interface kann aber nach Absprache auch mit anderen Technologien entwickelt werden.
    Ansprechpartner:  Marcus Nitsche

  • Vergleich und nutzerorientierte Analyse verschiedener Visualisierungen hierarchisch strukturierter Suchergebnismengen

    Eine einfache Suchergebnisliste ist oft nicht ausreichend, da diese immer häufiger viele Tausend Ergebnisse beinhaltet. Ein Ansatz ist daher die Strukturierung der Suchergebnisse in eine Hierarchie. An der AG DKE gibt es ein System, welches dies personalisiert durch verschiedene Methoden, wie z.B. Klassifikation und Clustering, vornehmen kann. Ziel der Arbeit ist der Vergleich von existierenden Visualisierungen von Hierarchien in Hinblick auf die Anwendung zur Informationssuche anhand objektiver Gestaltungsrichtlinien, wahrnehmungs­psychologischer Erkenntnisse und benutzerspezifischer Charakteristika. Entwickeln Sie ggf. eigene Visualisierungstechniken. Von Interesse ist insbesondere auch die Verschmelzung von bekannten Daten mit neuen Daten in einer gemeinsamen Hierarchievisualisierung.
    Ziel ist eine prototypische Implementierung integriert in das bestehende System, welches mit einer kleinen Nutzerstudie evaluiert wird. Gute Kenntnisse in der Javaprogrammierung sind von Vorteil, da das System in Java vorliegt. Das Interface kann aber nach Absprache auch mit anderen Technologien entwickelt werden.
    Ansprechpartner:  Marcus Nitsche

  • Neuartige Nutzerinterfaces zur Suche durch die Verwendung von Eyetracking, Wii-Controller oder iPod touch

    Die Arbeitsgruppe DKE entwickelt eine Meta-Suchmaschine (CARSA), die die Forschung in verschiedenen Aspekten des Information Retrieval erlaubt. Das Framework ist voll funktionstüchtig, hat aber bisher ein wenig ansprechendes Interface, das sich kaum von einem Standardinterface unterscheidet. Ziel der Arbeit ist die Entwicklungen eines innovativen Nutzerinterfaces für die Suche mittels eines der an der AG verfügbaren Geräte Eye-Tracker, Wii-Controller und iPod touch.
    Ansprechpartner:  Marcus Nitsche

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Letzte Änderung: 17.08.2010 - Ansprechpartner: E-Mail  Webmaster
 
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